2025 Ein spannendes Fotografie-Projekt:
Eventfotografie im SQUAIRE Frankfurt – Halloween, VIPs und wenig Licht
Ein Event mit vielen Workshops, Messeständen, viel Halloween-Dekoration – und wenig Licht.
Als die Anfrage vom Visit USA Committee Germany e.V. aus Solingen bei mir auf dem Tisch lag, war ziemlich schnell klar: Das wird kein Job, bei dem ich einfach zwei Stunden irgendwo herumstehe und ein paar Gruppenfotos mache.
Das Visit USA Committee ist ein großes Netzwerk der US-Tourismusbranche in Deutschland. Airlines, Hotels, Reiseveranstalter, US-Destinationen, Kreuzfahrtgesellschaften und viele andere Unternehmen sind dort vertreten.
Veranstaltungsort war das Hilton Garden Inn im Squaire direkt am Frankfurter Flughafen. Die Location kannte ich bereits von einer Veranstaltung von Bentley, bei der ein neues Luxusmodell vorgestellt wurde. Ich wusste also ungefähr, worauf ich mich räumlich einlasse.
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: An diesem Tag würde ich ziemlich viele Kilometer innerhalb des Hotels zurücklegen.

Der Auftrag: möglichst viel gleichzeitig abbilden!
Bei den Vorgesprächen wurde mir der Ablauf genau erläutert.
Es gab zahlreiche Workshops und Informationsveranstaltungen, die überwiegend parallel liefen.
Dazu kamen die Messestände in der Hotelhalle, die natürlich ebenfalls fotografisch dokumentiert werden sollten.
Und bevor die eigentliche Veranstaltung überhaupt losging, standen noch die Werbematerialien des Veranstalters auf meiner Liste. Die sollten nicht einfach nur schnell abfotografiert werden, sondern so, dass sie anschließend auch wirklich gut aussehen.
Das aber war noch die einfache Aufgabe.
Denn dann kamen die Workshops...

Und plötzlich war Halloween
Die einzelnen Räume waren richtig schön auf Halloween getrimmt. Dekoration, Accessoires, thematische Details – genau das, was eine Veranstaltung fotografisch interessant macht.
Nur hatte die Sache einen kleinen Haken:
Es war ziemlich dunkel - um nicht zu sagen es war sehr dunkel!
Und Blitzlicht war keine Option.
Das ist bei Workshops auch absolut nachvollziehbar. Niemand möchte während einer Präsentation ständig von einem Blitz geblendet werden. Die Teilnehmer sollen sich auf die Veranstaltung konzentrieren und nicht auf den Fotografen.
Für mich bedeutete das: Kamera entsprechend einstellen, lichtstarkes Objektiv drauf und los.
Meine Objektive mit f/2.8 oder f/1,2 waren dafür genau das richtige Werkzeug. Damit konnte ich mich flexibel im Raum bewegen, auch bei wenig Licht arbeiten und trotzdem unterschiedliche Bildsituationen abdecken.
Kamera hoch, Motiv suchen, auslösen, weiter.
Und möglichst so, dass mich niemand bemerkt.
Genau das mag ich an solchen Situationen.

Wenn fünf Dinge gleichzeitig passieren
Bei einem solchen Event darf man sich nicht darauf verlassen, dass die interessanten Bilder irgendwann von alleine vor die Kamera laufen.
Während in einem Raum ein Workshop lief, begann vielleicht fünf Minuten später schon die nächste Veranstaltung auf der anderen Seite des Hotels. In der Halle entstanden parallel Gespräche an den Messeständen, irgendwo kam eine Gruppe zusammen und zwischendurch ergaben sich immer wieder Situationen, die man nur einmal fotografieren konnte.
Da hilft kein Abarbeiten einer Checkliste.
Man muss mitdenken.
Ich schaue bei solchen Veranstaltungen ständig auf die Uhr und die Planungsunterlagen, beobachte den Ablauf und versuche gleichzeitig vorauszusehen, wo in den nächsten Minuten etwas passieren könnte.
Und dann heißt es laufen.
Von Raum zu Raum, zwischendurch in die Halle, wieder zurück zu einem Workshop – und natürlich immer mit dem Blick dafür, ob gerade irgendwo ein gutes Motiv entsteht.
Bequemes Schuhwerk war an diesem Tag definitiv keine schlechte Idee.

Die dunklen Räume waren eigentlich genau mein Ding
Gerade die abgedunkelten Workshops mit der interessanten Dekoration fand ich fotografisch spannend.
Wenig Licht bedeutet eben nicht automatisch schlechte Bilder. Es bedeutet nur, dass man wissen muss, was man tut.
Mit lichtstarkem Equipment, den richtigen Kameraeinstellungen und viel Erfahrung bekommt man auch in solchen Situationen Bilder hin, die natürlich aussehen und die vorhandene Atmosphäre erhalten.
Und genau das war mir wichtig.
Ich wollte die Räume nicht künstlich hell fotografieren. Die Halloween-Dekoration, die Stimmung und das vorhandene Licht gehörten schließlich zur Veranstaltung dazu.
Die Bilder sollten so wirken, wie es dort tatsächlich war.
Nur eben fotografisch etwas besser.
Was einen guten Eventjob ausmacht
Was mir an diesem Auftrag besonders gefallen hat, war die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter.
Die Absprachen waren klar, während der Veranstaltung war die Kommunikation unkompliziert und ich hatte gleichzeitig genügend Freiheit, meinen Job so zu machen, wie ich ihn für richtig halte.
Das ist für mich bei Eventfotografie enorm wichtig.
Denn am Ende möchte ich nicht nur die Motive fotografiert haben, die auf einer Liste stehen.
Ich möchte die Geschichte der Veranstaltung erzählen.
Die Workshops. Die Menschen. Die Gespräche. Die Details. Die Atmosphäre. Die Messestände. Die kleinen Momente, die vielleicht niemand geplant hat, die aber später ein Bild erst interessant machen.
Und genau dafür bin ich da.
Nach vielen Stunden, etlichen gelaufenen Kilometern und einer ganzen Menge Bilder war dieser Auftrag dann irgendwann geschafft.
Und ich muss sagen: Halloween, dunkle Seminarräume und ein riesiges Hotel sind für einen Eventfotografen gar keine schlechte Kombination.
Sie planen selbst gerade eine Veranstaltung in Frankfurt?
Workshops, Firmenveranstaltungen, Networking-Events, Kongresse oder Abendveranstaltungen fotografiere ich mit demselben Anspruch: unauffällig arbeiten, den Ablauf verstehen und die entscheidenden Momente erwischen, ohne die Veranstaltung selbst zu stören.
Mehr über meine Arbeit als Eventfotograf Frankfurt finden Sie hier.